„Säen und später wieder ernten“

Cyberangriffe, Systemausfälle und Datenverlust erfolgreich meistern


Mittlerweile sind 5 Mitarbeiter im Unternehmen tätig und man betreut deutschlandweit über 400 Kunden. Das Team rund um den Geschäftsführer begleitet Firmen von der Planung über die Umsetzung bis zur laufenden Betreuung moderner und umfangreicher IT-Infrastrukturen- von Netzwerken und Servern bis hin zu Websites und Cloud-Telefonie.  Dabei stehen Zuverlässigkeit, Sicherheit und praxisnahe Lösungen im Mittelpunkt, damit die IT im Hintergrund einfach funktioniert und sich Unternehmen auf Ihr Kerngeschäft fokussieren können. Bedauerlich ist laut Leipold die Tatsache, dass manche Unternehmen erst dann reagieren, wenn es bereits zu spät ist. „Prävention und Vorsorge ist besser als Schadensbegrenzung und Verlust“ so Dominik Leipold. Als Beispiel nennt er einen Hackerangriff, welcher am Montag früh von den Mitarbeitern erkannt wird und sodann „die Hütte brennt“.  Dann stehen essenzielle Fragen zum Beispiel „komme ich wieder an meine Daten und wenn ja wie schnell ?“ im Vordergrund.

Falls keine entsprechenden Sicherungssysteme im Betrieb integriert sind, dann kann das laut Leipold auch ganz schnell existenzgefährdend sein. Wenn so ein Worst Case Szenario eintritt, ist schnelles Handeln erforderlich. „Wir lassen in so einem Fall alles liegen und stehen und sind sofort beim Kunden, um unser Bestes zu geben“, so Leipold. IT sollte laut Leipold „Hautnah und alltäglich sein“, man muss sich als Unternehmer und auch als Privatperson aktiv mit der Thematik befassen und sich damit auseinandersetzen, um optimal aufgestellt zu sein. Heutzutage werden die Cyberangriffe immer mehr und sind ausgeklügelter als je zuvor, deshalb ist man besonders schutzbedürftig. Die Bedrohungslage habe sich insgesamt massiv verändert, es sind auch viele kleine und mittelständische Unternehmen von Angriffen betroffen. Fehler passieren oft durch menschliches Versagen oder bildlich gesprochen durch einen „einfachen Klick“. IT ist kein reines Technik - Thema mehr, sondern ein systematisches Risiko und somit ein geschäftskritischer Faktor. Eine moderne IT muss laut Leipold stabil laufen, sicher sein und Probleme erkennen, bevor Sie entstehen.

Guten Schutz bietet vor allem eine optimierte Firewall. Diese fungiert als Eingangstür in das jeweilige Unternehmen. Auch ein aktiv gemanagter Virenschutz ist unerlässlich und essenziell, muss aber regelmäßig aktualisiert werden, um adäquaten Schutz bieten zu können. Nicht wegzudenken ist darüber hinaus ein ordentliches Backup als quasi Lebensversicherung, um im schlimmsten Fall wieder an alle Daten zu kommen. IT-Sicherheit, Backup-Strategien und laufendes Monitoring müssen kombiniert sein, um insgesamt gut und sicher aufgestellt zu sein, so das Fazit von Leipold. Der Vorsitzende Franz Hollmayr dankte Herrn Leipold für den hochspannenden und brandaktuellen Vortrag und gab den Anwesenden den Rat, selber bei sich im Unternehmen und auch privat zu schauen, ob man bereits optimal aufgestellt sei und falls nicht unmittelbar reagieren müsse.

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